Erfahrungsberichte

Tobias Laug
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Wenn ich auf einer Party erzähle, dass ich Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bin, können meine Gesprächspartner mit den Inhalten meiner Arbeit oft nicht viel anfangen. Aber zum Glück gibt es über meine Ausbildung bei der REWE Systems noch wesentlich mehr zu erzählen als die Inhalte meines Quellcodes.

Ein guter Start

Schon meine ersten drei Arbeitstage waren eine tolle Erfahrung: Während einer Einführungsfahrt nach Winterberg konnten wir Azubis uns gemeinsam auf die nächsten drei Jahre einstimmen. Dabei lernten wir auch die kaufmännischen Azubis kennen, mit denen wir in den nächsten drei Jahren einige Projekte gemeinsam absolvierten. Das Ergebnis eines dieser Projekte landet noch heute ab und zu in meinem DVD-Player: die Aufzeichnung der Aufführung unseres Theater-Workshops. Vier Monate arbeiteten wir mit 15 Azubis auf das stattliche Spiel im Theater „Bühne der Kulturen“ hin. Das erwartet man nun wirklich nicht von der IT-Ausbildung bei einem Handelskonzern! In ganz besonderer Erinnerung bleibt unser Projekt aus dem zweiten Lehrjahr. Im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Programms durften wir vier Wochen lang in einem spanischen Betrieb in Málaga arbeiten und im Gegenzug spanische Azubis bei ihrem Arbeitseinsatz bei uns in Deutschland betreuen. Das sind tolle Erfahrungen, die man so schnell nicht vergisst.

Theorie, Praxis und die Prüfung

Nicht zuletzt haben wir auch fachlich einiges „auf den Kasten“ bekommen. Während der Ausbildung wechselten wir alle vier Monate in eine neue Abteilung. So hatte ich die Möglichkeit, alle Schritte der Softwareentwicklung in der Praxis kennenzulernen: von der ersten Absprache mit dem Kunden über die Erstellung des Konzepts und die tatsächliche Programmierung bis hin zum Testen des umgesetzten Produkts. All dies geschieht in unterschiedlichen Abteilungen, am Ende der Ausbildung muss man sich für eine entscheiden.

Dieses Ausbildungsende kam natürlich mal wieder viel schneller als gedacht. Bereits ein halbes Jahr vor dem Ende musste ich bei der IHK einen Antrag für ein Abschlussprojekt einreichen. In meinem Projekt erstellte ich ein Werkzeug, das automatisiert Statistiken über die Nutzung einzelner Webseiten zusammenstellt. Die Prüfungsleistung bestand aus einem Projektbericht und einer Präsentation, in denen ich mein Vorgehen und meine Entscheidungen in dem Projekt beschreiben und begründen musste.

Zudem gab es eine theoretische Abschlussprüfung, auf die wir nicht nur durch den Berufsschulunterricht vorbereitet wurden. Unser Ausbilder Michael Wulff buchte für uns während der drei Ausbildungsjahre regelmäßig Seminare zu unterschiedlichen Themen, um die Prüfungsinhalte zu vertiefen. Für die Zwischenprüfung des nachfolgenden Lehrjahres durfte ich auf eigenen Wunsch gemeinsam mit einem Azubikollegen selbst ein Vorbereitungsseminar ausrichten.

Entscheidung für ein Studium

Da ich nicht nur an der Praxis Freude gefunden hatte und die Theorie noch vertiefen wollte, entschied ich mich, im Anschluss an die Ausbildung ein Studium der Wirtschaftsinformatik zu absolvieren. Ich hatte besonderes Glück, dass ich mich bei der REWE Systems für ein duales Studium an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) bewerben konnte. So konnte ich meinem Unternehmen treu bleiben und mir trotzdem den Studienwunsch erfüllen. Mittlerweile sind schon wieder zwei Jahre des Studiums vergangen. Bevor ich im nächsten Jahr endlich in das „richtige“ Berufsleben einsteige, wartet noch ein besonderes Highlight auf mich: Wie jeder Student der EUFH absolviere ich ein Auslandssemester. Mich treibt es für fünf Monate an die University of Technology Sydney (UTS), ich bin gespannt …


Ricarda Klein
Duale Studentin der Wirtschaftsinformatik

Wie geht es nach dem Abi weiter? Mit einer Ausbildung oder einem Studium? Und in welchem Bereich? Diese Fragen stellen sich wahrscheinlich viele, wenn es auf das Ende der Schulzeit zugeht. Bei der REWE Systems habe ich Antworten gefunden.

Erste Einblicke

In den letzten Sommerferien vor meinem Abitur habe ich ein freiwilliges Praktikum im IT-Bereich absolviert. Dort konnte ich einen Einblick in die Aufgabenbereiche der Fachinformatiker bekommen und habe gemerkt, dass ich es sehr interessant finde zu wissen, was sich eigentlich hinter den Computerprogrammen wirklich „versteckt“. Ich entschloss mich zu einer Ausbildung zur Fachinformatikerin in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und begann 2009 meine Ausbildung bei der REWE Systems. Auf das Kölner Traditionsunternehmen REWE Group bin ich durch eine der Abi-Messen aufmerksam geworden und da es mein Wunsch war, nach Köln zu ziehen und in einem großen Unternehmen zu lernen, habe ich mit REWE Group genau die richtige Wahl getroffen. Nachdem ich die Ausbildung mit Erfolg drei Jahre später abgeschlossen hatte, bewarb ich mich im Anschluss um ein internes Stipendium, um mich beruflich weiterzuentwickeln und ein Studium der Wirtschaftsinformatik zu beginnen.

Duales Studium

Seit einem Jahr absolviere ich nun ein duales Studium. Das bedeutet, dass sich dreimonatige Theorie- und Praxisphasen jeweils abwechseln und ein vielfältiges Studium geboten wird. Für das duale Studium im IT-Bereich stehen zwei Fachhochschulen als Kooperationspartner zur Verfügung. Ich entschied mich schnell für die Europäische Fachhochschule in Brühl, nicht zuletzt, weil dort ein obligatorisches Auslandssemester auf dem Programm steht. Der Wechsel zwischen theoretischem Lernen und praktischer Arbeit gefällt mir sehr gut, da ich denke, dass Berufserfahrung das A und O ist und eine perfekte Ergänzung zum theoretischen Studienalltag bietet. Da der Theorieblock mit drei Monaten sowohl die Lehr-, Lern- und Prüfungsphase umfasst, stehen die Studenten natürlich etwas mehr unter Zeitdruck, als es an öffentlichen Universitäten der Fall ist. Dual Studierende sollten diszipliniert sein, ihre Zeit gut einteilen können und Lernbereitschaft zeigen. Aber dennoch ist es zu schaffen und durch das relativ schulische Lernen mit ca. 30 Studenten pro Gruppe ist das Lernklima angenehm.

Praxisphasen bei der REWE Systems

In den Praxisphasen hat man die Möglichkeit, verschiedene Bereiche des Unternehmens kennenzulernen. Es gibt sowohl Abteilungen mit systemnahen Aufgaben als auch auf Anwendungsentwicklung spezialisierte Bereiche oder aber auch kaufmännisch orientierte Abteilungen, die wir durchlaufen können. Hat man für sich das Richtige gefunden, können selbst Schwerpunkte gesetzt werden, indem der Einsatz in der Wunschabteilung verlängert wird.

Fazit

Für mich war die Ausbildung und das duale Studium in dieser Reihenfolge genau die richtige Wahl. Obwohl ich mir anfangs unsicher war, ob der IT-Bereich passend für mich ist, bin ich sehr froh, meine Zweifel überwunden zu haben. Die REWE Systems als Aus- und Weiterbildungsunternehmen kann ich nur empfehlen und auch weibliche Interessenten sollten sich von dem männerdominierten Berufsfeld nicht abschrecken lassen.


Andre Zapke
Dualer Student der Wirtschaftsinformatik

Im Oktober 2011 habe ich ein duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker bei der REWE Systems begonnen. Ich erhielt einen Stipendiumsplatz aufgrund meiner vorangegangenen Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, die ich ebenfalls bei der REWE Systems absolviert habe. Bis heute empfinde ich das Studium sowie die vorherige Ausbildung als sehr anspruchsvoll, jedoch auch als sehr facettenreich.

Hohes Maß an Engagement

Schon während meiner Ausbildung lernte ich, eigenverantwortlich zu handeln und mich selbstständig zu organisieren, um für mein folgendes Berufsleben gut vorbereitet zu sein. Auch diese Fähigkeiten sind für das duale Studium zum Wirtschaftsinformatiker unabdingbar, um alle Aufgaben während des Studiums bewältigen zu können.

Die praxisnahen Theoriephasen

Im Vorfeld des dualen Studiums konnte ich zwischen der FHDW in Bergisch Gladbach und der EUFH in Brühl wählen. Beide Hochschulen setzen verschiedene Schwerpunkte während des Studiums. Meine Wahl fiel auf die EUFH in Brühl, da dort im Studienverlauf ein einsemestriger Auslandsaufenthalt vorgesehen ist, bei dem die Wahl des Standortes dem Studenten in eigenverantwortlicher Planung obliegt. Ich werde ab April 2014 einen viermonatigen Studienaufenthalt in San Diego (USA) absolvieren, bei dem mich auch die REWE Systems finanziell unterstützt. Mit der näheren Planung hierzu bin ich momentan bereits sehr beschäftigt.

Das Studium beinhaltet insgesamt sechs Semester. Ein Semester ist in eine dreimonatige Theorie- und eine gleichlange Praxisphase gegliedert. Während der Theoriephase befindet sich der Student an drei Tagen an der Universität und erhält zusätzlich an einem Tag in der Woche die Möglichkeit, im Unternehmen zu arbeiten. So bleibt der Kontakt zur REWE Systems auch während der dreimonatigen Theoriephase bestehen und man kann kleinere Aufgaben im Unternehmen bearbeiten.

Kursgrößen von zirka 20 Teilnehmern garantieren an der EUFH eine persönliche Atmosphäre zwischen Studenten und Dozenten. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei Problemen und Fragen einen direkten Kontakt zu den Dozenten zu suchen. Des Weiteren erweisen sich die praxisnahen Vorlesungen als sehr abwechslungs- und hilfreich, da ihre Inhalte unmittelbar für den Praxiseinsatz im Unternehmen adaptiert werden können.

Die Praxisphasen

Aufgrund meiner vorangegangenen Ausbildung habe ich bereits einen tiefen Einblick in verschiedenste Bereiche der REWE Systems erhalten und durchlaufe deshalb während des Studiums diese nicht erneut. Seit Beginn des Studiums arbeite ich im Bereich Stammdatenmanagement. Die Hauptaufgaben dieses Bereichs liegen in der Entwicklung und Pflege von Systemen im Umfeld des Zentral- und Marktstammdatenmanagements. Hierzu zählt beispielsweise die pünktliche und pflegegemäße Kassenversorgung der Märkte mit Verkaufspreisen und den dazugehörigen Stammdaten. Mein Aufgabenschwerpunkt ist die Konzepterstellung neuer oder abgeänderter Programme für ein eigens von der REWE Systems entwickeltes Stammdatensystem. Derzeit unterstütze ich ein Großprojekt zur Verbesserung der Stammdatenqualität der REWE Group, in das mein Bereich stark involviert ist. Das Projekt bietet mir die ideale Basis, Vorlesungen wie Projektmanagement, Change Management, SAP Customizing oder Einführung von Standardsoftware mit der Unternehmenswelt der REWE Systems zu vergleichen und sogar Ideen aus der Theorie mit einzubringen. Hierbei werde ich als vollwertiges Mitglied meines Bereiches angesehen. Die tägliche Projektarbeit gestaltet sich für mich sehr interessant, da ich komplexe und anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten darf. Dies zeigt das Vertrauen der REWE Systems in uns Studenten, auch schon während des Studiums verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen zu dürfen. Bei Problemen stehen uns jederzeit erfahrene Kollegen mit Rat und Tat zur Seite, allen voran unser Ausbildungsleiter!

Fazit

Bis zum jetzigen Zeitpunkt war das Studium bei der REWE Systems genau die richtige Wahl und ich bin sehr froh, auf der Basis meiner Ausbildung mein Studium zum Wirtschaftsinformatiker absolvieren zu können. Besonders die Praxisphasen stellen eine sehr gute Möglichkeit dar, um die in der Theorie vermittelten Inhalte vergleichen zu können. Weiterhin bildet das Ausbildungskonzept der REWE Systems eine ideale Grundlage, um nach dem Studium gut vorbereitet in das eigentliche Berufsleben einsteigen zu können.


Johannes Sonneborn
Azubi zum Fachinformatiker für Systemintegration

Seit einiger Zeit absolviere ich die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der REWE Systems in Köln-Porz. Bis heute bin ich froh, meine Ausbildung in diesem Unternehmen zu machen, denn sie ist sehr vielfältig und spannend.

Ausbildung mit vielen Stationen

Im Verlauf der Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen des Unternehmens und bekomme ein Bild von der komplexen Infrastruktur der REWE Group. IT ist sehr vielschichtig, daher finde ich es sehr gut, dass während der Ausbildung keine Frage zu viel ist und die Kollegen Fragen in Ruhe beantworten und mir bestimmte Sachverhalte verständlich erklärt werden. Man lernt immer wieder etwas Neues dazu.

Während der Ausbildung ist man für jeweils etwa vier Monate zum Beispiel in den Abteilungen des PC-Supports, der regionalen Infrastruktur, der Telekommunikation, im kaufmännischen Bereich, im Bereich der Netzwerkadministration und im Bereich des Systembetriebs tätig.

Unser Ausbilder nimmt sich viel Zeit für die Auszubildenden und die Studenten der REWE Systems, die ein duales Studium absolvieren, und unterstützt uns auch bei persönlichen Fragen.

Viel Engagement für Azubis

Die REWE Group engagiert sich auch über die rein fachlichen Inhalte hinaus für ihre Auszubildenden. So gibt es beispielsweise kostenlose Seminare, und man hat die Möglichkeit, eine Theater-AG zu besuchen und das Einstudierte nach einigen Proben bei einer Aufführung zu zeigen. Außerdem erhielt ich die Gelegenheit, über die Berufsschule ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Málaga (Spanien) zu absolvieren, das mit Mitteln der EU finanziert und von der REWE Systems ebenfalls unterstützt wurde.

Zwei Tage pro Woche besuchen wir die Berufsschule in Köln. Zu Beginn der Ausbildung bekommt jeder Azubi ein eigenes Notebook, das er auch in der Berufsschule nutzen kann.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung und erfreut, dass man auch als Auszubildender eigene Ideen in das Unternehmen einbringen kann und diese auch umgesetzt werden. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung werde ich auf eine spannende Zeit bei der REWE Systems zurückblicken können.

Rein in die Praxis: Starten Sie bei uns mit Praktikum, Ausbildung oder dualem Studium durch.

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Kontakt Recruiting

Toni Krämer

REWE Systems GmbH
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Tel: +49 221 149 7110
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